Es ist wieder soweit… der wichtigste Tag im Jahr steht an: Männertag. Von überall reisen die Freunde, Dons, OpairBösen, BGM-Azubis und Kartoffeln an, um zusammen mit den 3 Bösen 4 die manchmal 5 sind aber zur Zeit nur 3 + 1 OpairBöser, im Erzgebirge ihren Feiertag zu verbringen. Die weiteste Anreise nimmt dieses Jahr Sven - aka der mit dr eigelbgalben Gack – auf sich und kommt extra aus Rotterdam ins Erzgebirge.

Wir erinnern uns:

Maennertags Handwagen 2009

Handwagen 2009

Letztes Jahr steckten wir wieder 3 Tage Arbeit in den Wagen und erneuerten den Aufbau. Leichtbau wurde ganz gross geschrieben.

Am letzten Wochenende wurde es dann wieder Zeit, den Wagen aus dem Winterschlaf zu erwecken und an seinen Bestimmungsort zu befördern. Kosick, Borsti, Fugg und Jens waren am Start, um diese zunächst unmögliche geglaubte Aufgabe, in Angriff zu nehmen. Wir fanden allerlei Köstlichkeiten vom letzten Jahr im Wagen: eine halbe Flasche von Jens’ 1.5L Bier, eine halbe Flasche Wein, eine halbe Flasche Ili’s Brause, eine Scheibe Toast, eine Kippe und allerlei Kronkorken und Leergut, und  nicht zu vergessen, ein komplett vollgeschissener Wanderstock (kleinere Tiere trieben sich wohl ein Jahr um Wagen herum). Nach kurzem Nachdenken ob Restersaufen sinnvoll und gesund wäre, haben wir den Schrott entsorgt und sind von Aue-Kläranlage nach lauter aufgebrochen. Entlang des Radwanderweges ließ sich auch der ein odere andere Zugfahrer nicht Lumpen und begrüßte uns mit einem freundlichen Hupen.

6 Bier später, gegen 17oo Uhr, erreichten wir Lauter und versuchten das verbaute Radio und CB-Funkgerät mit Hilfe eines PC-Netzteils in Betrieb zu nehmen. Beide Gerätschaften gaben keinen Mux von sich. Nach kurzem Durchprüfen der Anlage mittels eines vom Nachbarn geliehenen Multimeters, erkannten wir das Problem: 2 durchgebrannte Sicherungen… WTF?!? Wir haben Sicherungen verbaut? Entsetzt von unserer Muttihaftigkeit, entfernten wir diese und überbrückten die entsprechenden Stellen mit Alufolie und etwas getüteltem Draht und siehe da das CB-FG rauschte fröhlich vor sich hin. Auch das Autoradio gab für etwa 5 Sekunden laute Musik von sich, ging dann jedoch immer wieder aus. Nach kurzem aus und wieder einschalten das selbe. Wir suchten den Fehler beim PC-Netzteil. Das musste wohl zu wenig Power haben. Kosick fuhr kurzerhand das Auto herbei und wir klemmten die Autobatterie an. Kurz Musik und dann stinkendes Zischen und weißer Rauch aus dem Radio. Der Fehler lag also nicht am Netzteil. Gut zu wissen. Fehlerquelle erkannt und beseitig. Leider haben wir bis zum aktuellen Zeitpunkt noch kein Ersatzradio, aber unsere Hoffnung liegen wie so oft in Rafls Pap ™. Leider hat es rafl noch nicht geschafft das geheime Zeichen an den Himmel zu strahlen. Wir nehmen gern auch Spenden in Form von Autoradios, Bier oder Schnapps entgegen.

Ein weiteres Mysterium ist der Verbleib des originalen Grills von vor 2 Jahren. Nachdem er letztes Jahr schon verschwunden war und einen Tag vorm Tag der Tage in Gypsons Garten aufgetauchte, wir allerdings schon einen neuen – in Materialqualität und Verarbeitung mit dem originalen nicht zu vergleichenden Grill – gebaut hatten, ist er dieses Jahr schon wieder nicht auffindbar. Wir hoffen weiterhin auf das spontane Auftauchen oder sachdienliche Hinweise.

Immerhin ist das 50L Fass Wernesgrüner gesichert und der Wagen sonst in einem sehr guten Zustand. Pitti hat den Auftrag durch einen BGM würdigen Taschenspielertrick an 2 CB-Handfunkgeräte zu kommen, um besser Kontakt mir dem Wagen halten zu können. Die Kartoffel hat Anweisung von ganz Oben bekommen, dieses Jahr unbedingt lange Hosen zu tragen. Hauke kümmert sich um schönes Wetter. Gidi kümmert sich wie immer um de Semmeln.

Treffen ist am Donnerstag 14.05.2010 13.05.2010 8:30 bei Kosick.

Bis Donnerstag,

Don Captain Borsti

3 Comments »

by macborsti

m_transportDer Winterschlaf ist nun endlich beendet. Das Jahrhundertevent stand an. Hexenfeuer mit anshcliessendem Männertag. Mit einer Logitischen Meisterleistung gelang es der BGM den Männertags- “Handwagen” bis ins Niemansland nach Schlema zu befördern wo am Abend des 30. April dieser große (aber im vergleich zum Grillfeuer auf unserem OLFRYGT-wagen immer noch mickrig wirkender) Holzhaufen angezündet wurde. Trotz größerer Personaleinbußen durch unser Auslandsrekrutierungsprogramm in Australien und weil halt die grünen Scheinchen anscheinend mehr zählen als unser jährlicher Wandertag… oder man halt einfach unterm Pantoffel steht(!) … war das kein Grund zur Veranlassung und vor allem die Silhouette vom biertrinkenden Hauke war im Feuerschein eine Augenweide. Eine Vielzahl der BGMler traten sehr zeitig aus Ehrfurcht vorm folgenden Tag den Heimweg an. Ausser ein kleiner Spähtrupp welcher in Phils Castle Stellung bezog. Cav und Borsti praktizierten bis in die frühen Morgenstunden dort das altbekannte doch noch nie durchgeführte MTV-Clipraten… und Biertrinken.

Rappi versuchte durch einen alten Taschenspielertrick den geplanten Start von 0800 auf 0600 vorzuverlegen – Sein Wecker klingelte schon um 0600. Pünktlich um 0800 waren die meisten der Wandergenossen wieder im Vorhof von Phils Castle eingetroffen und der Wagen wurde aufgetankt. Trotz explodierender Fassbierpreise im vergleich zum letzten Jahr war der Wagen wieder gut bestückt. Unnötig zu sagen das auch die doppelte Schnappseinspritzung bestückt war.

Mit altbekannten Hymnen der Bloodhoundgang tuckelten wir los in Richtung Brünlasberg. Schon an der erten Steigung bildeten sich 2 Lager. Die einen die einfach keine Lust mehr hatten und lieber den alten Weg übern Floßgraben einschlagen wollten… und die welche die Gefahr lieben, kein Hindernis für unüberwindbar halten, auf dumme Aktionen abfahren, die 8000 Höhenmeter bezwingen wollen, lieber Blut und Schnapps schwitzen als aufzugeben, deren Kleidung (sofern sie welche tragen) ohne Weichspühler gewaschen wurde, … ja in denen einfach irgendwo ein kleiner Chuck Norris schlummert.

Nach kurzer Funkdurchsage auf dem Brünlaberg gings dann weiter auf der vorher eingeschlagenen Strecke zum Glesberg. Auch wenn die Strassen um die Zeit noch recht leer waren bejubelte man uns lauthals. Alle fieberten nun der Frühstückspause und dem Anstechen des Fasses entgegen. Und dann geschah es: rafl bemerkte, dass er sein Bierglas anscheinend vergessen hatte. War dies ein Fall für “RAFLs PAP”? Würde er das geheime Lichtzeichen am Himmel über Schlema um diese Zeit schon sehen?

-to be continued-

3 Comments »

by macborsti

Oh Mann wo soll ich nur anfangen? Männertag im Erzgebirge. Ausnahmezustand pur. Für alle die nicht wissen, was der Männertag ist, folgt hier erstmal eine kurze Definition. Männertag oder Vatertag ist der Tag an dem die Männer früh halb nüchtern das Haus verlassen, den ganzen Tag mit anderen Männern saufen und abends total besoffen wieder nach Hause kommen. Doch was unterscheidet den Männertag von unserem normalen Alltag? Natürlich die traditionelle Wanderung durchs Erzgebirge mit einem Bollerwagen. Doch weil sich die Braunglasmafia nicht lumpen lässt und wir immer alles XXL haben müssen, ist unser Bollerwagen nicht unbedingt dass, was man allgemein unter einen Bollerwagen versteht. Ausgerüstet mit einem 50-l-Fass, mehreren Kisten, Grill, CB – Funk, Soundsystem und anderen feinen Gimmicks, rollt unser Bollerwagen mit einem Gewicht von ca. 250kg auf 4 Autorädern durchs Gebirge.

himmelfahrt1Von überall her kamen also die Mitglieder und Sympathisanten der BGM, um sich so gegen 8Uhr früh bei Captain Borsti auf dem Zeller Berg in Aue zu treffen. Ein Mob aus ich glaube 22 Mann setzte sich dann gut gelaunt mit dem ersten Bier in der Hand in Bewegung. Zuerst ging es vorbei am Clemens-Winkler-Gymnasium durch die Auer Innenstadt (wo die bgm sich über Verkehrsregeln hinweg setzte und Einbahnstraßen in verkehrte richtig befuhren) bis zum Fuße des Hammerberges, wo wir uns mit der Gruppe von Torsten vereinigten. Natürlich hatten wir zu dem zeitpunkt schon die ersten 1-11 Bier drinne. Allerdings hatte diese Gruppe keinen Handwagen, dafür aber einen Typ, der nen Rock anhatte und allgemein sahen alle eher nach Pilgerfahrt zum Bibelcamp als Männertag aus. Deshalb trennten wir uns auch schon beim Auerhammersportplatz wieder von ihnen. Natürlich mussten wir aber vorher noch einen Stopp bei einer ehemaligen Lehrerin machen. Bei diesem Stopp haben wir dann auch direkt mal Kartoffelsalat auf der Straße verteilt und uns auch sonst von unserer besten Seite gezeigt. Unsere Lehrerin war nicht so begeistrt davon, auch nicht als Jens meinte: “Schaut euch mal diese sauerei an, in so einer Gegend will ich ja nun wirklich nicht wohnen. AYAYAYAYAYAY” Am Begin ges Floßgrabens legten wir erst einmal eine lange Pause mit ordentlich viel frischen Fleisch und Fassanstich ein, schauten uns negative von Fotos ausm Müll an und schon ging es entlang am Floßgraben zum Rechenhaus in Bockau.

himmelfahrt2Das war auf jeden Fall der beste Streckenabschnitt. Es wurde wie immer viel rumgealbert und der Bierpegel kletterte unaufhaltsam. Auch wenn mehr Fahrradfahrer mit Frauen und Kindern unterwegs waren, löste die BGM mit ihren Bollerwagen wieder Reaktionen von absoluter Bewunderung über schlichte Verwunderung bis hin zum blanken Entsetzen aus. Selbst Korn wurde den gbmlern ausgegeben, da man diese Leistung einfach nur würdigen musste. Beste Aktion war dann, dass die BGM ein Spalier bildete, durch dass eine Gruppe mit einem unglaublichen kleinen Handwagen laufen und sich so den Hohn und Spott der BGM aussetzen musste.

Spalier ayayayayayayay

himmelfahrt3Ansonsten wurden famose Behauptungen aufgestellt wie z. B., dass die Mehrzahl von Blumenkohle Blumenköhle ist. Bemerkenswert war aber auch das dieses Jahr keiner einen Plumps in den Floßgraben gemacht hat, obwohl niemand mehr gerade laufen konnte und es einige auch hingehauen hat. Angekommen am Rechenhaus wurde der im Bollerwagen integrierte Grill mit einer bescheidenen Menge Grillanzünder angeheizt und die erste Runde Rum schnababbelt.

Im weiteren Tagesverlauf löste die BGM aber immer mehr kontroverse Reaktionen hervor. Während der Handwagen zum beliebtesten Fotoobjekt des Tages avancierte, wurden wir auch immer wieder zum Angriffsobjekt komischer Spacken. Den Anfang machte ein Radfahrer (im Tanga), der direkt Streit mit der ganzen Gruppe suchte, gefolgt von einem Wirt der keine Bierflaschen auf seinem A-a-a-a-a-a-a-auto duldete. Beide verursachten aber noch derbe Lachanfälle bei der BGM. Auch die total bekloppen Schläger am Rechenhaus konnten der bgm nichts anhaben und verdienen hier eigentlich auch keiner weiteren Erwähnung.

Anm. v. kosick: Nachdem alle gut voll gefressen und mit Bier versorgt waren, ging es weiter Richtung Bockau und Lauter. Zum Glück hatten wir noch genug Treibstoff für die Säuferrotte, da es wir sonst wohl nicht den Berg hoch geschafft hätten. Angekommen auf dem Erzengelweg musste gypson sich erst einmal etwas entleeren und wurde Dave ein ca. 200 Kilo Baumstamm, der mitgenommen werden musste, auf den Fuß gehauen. 2 MAL! Der Schrei war bis nach Aue zu hören aber Dave kannte keine Gnade und lief unaufhörlich weiter.himmelfahrt5

Angekommen am Grünen Platz stand allem die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben. Schließlich waren wir nun ca. 10 Stunden unterwegs, und das mit diesem Gefährt…

himmelfahrt6

Schließlich haben wir es bis zum gypson geschafft, der Wagen war noch vollkommen intakt und alle waren froh das sie sich jetzt nur noch dem saufen und fressen widmen müssen.

Allerdings wurde Daves Fußzehen so blau, dass er ins Krankenhaus fuhr, wo noch viel mehr lustige Geschichten entstanden. Dave war gut angetrunken, so dass Jana dolmetschen musste und Dave nach der Erklärung fürn Weg zum Klo (“Den Gang ganz hinter und dann rechts!”) gleich die erste Tür links in ein Labor nahm. Auch war er kurz davor sich nen Kittel anzuziehen und Doktor zu spielen ^^

himmelfahrt7Letztendlich saßen nur noch Borsti, Dave, Hauke, Fugg, Paul, Jan, Robert und ich im Garten, lappten wie immer sinnloses Zeug und tranken die letzten Bier. Wie genau die Dinger mit dem Bretthartfilzteich und der Bodenmams zustande kamen, muss ein andere an dieser Stelle auflösen.

3 Comments »

by macborsti