Diesem mal beim Männertag 2010 mit der BGM: Werden Die Dons ein Autoradio organisiert haben? Taucht der Grill vom letzten Jahr doch noch rechtzeitig auf? Gelang der Taschenspielertrick Pittis an 2 CB-Handfunkgeräte zu kommen, um jederzeit Kontakt mit dem Wagen zu halten? Wird Kartoffel dieses Jahr lange Hosen tragen? Gibt es wieder ärger mit den verhassten (Möchtegern)Nazis? Kümmert sich Hauke um schönes Wetter und wird Gidi wie jedes Jahr, einen scheinbar bodenlosen Plastikbeutel voll Semmeln organisieren? Das alles und noch viel mehr, in der diesjährigen Folge von: Die braunglasmafia treibt den Männertag auf die Spitze!

Leider hat es Seven – aka mit der eigelbgalben Gack  – den Weg ins Gebirge nicht hinter sich bringen können. Wir waren tief bestürzt und hoffen, er hatte den schlimmsten Männertag seines Lebens verlebt. Nichtsdestotrotz fanden sich schon am Vorabend des beliebtesten Feiertags der Welt, die Dons und BGM-Azubis mit den üblichen 3 Bösen 4 die manchmal 5 sind aber zur Zeit nur 3 plus einen Opairbösen, den Weg ins beschauliche Lauter, um einen unvergesslichen Tag zu verleben. Schon kurz vorher versuchten Captain borsti und Commander kosick dem Wagen seinen letzten Schliff zu verleihen. Der angehende Elektroniker glänzte mit seiner Unwissenheit im betrunkenen Zustand, um viel zu dünne Kabel zu verlegen, was zu einer ständigen Überlastung führte. Der Fehler war allerdings schnell gefunden und die Anheizfunktion des Grills wurde kurzerhand verworfen. Dies sollte sich noch als fatalen Fehler herausstellen. Auch der Grill sollte fürs erste nicht auftauchen, wodurch es zu wilden Umbaumaßnahmen der Front des Bollerwagens kam, um einem ausgemusterten Midi-Tower als Behältnis der Kohle zu verbauen. Nach tagelangem hin und her und einer Eilrundsendung im Erzgebirge nach nicht mehr benoetigten Autoradios hat Commander kosick schliesslich eins fuer den Wucherpreis von einem Euro bei ebay ersteigert. Der Verkaeufer, dem Verantwortung anscheinend ein Fremdwort ist, hat sich allerdings nichtmehr rechtzeitig auf unsere Eilmeldung gemeldet und so wurden alle Hebel (2) in Bewegung gesetzt um auch dieses Jahr das Erzgebirge mit Kribbelkiefern&Co zu beschallen. Gypsons Onk hatte seine Radioreserven schon Jahre zuvor im dafuer ueblichen Stoffbeutel der BGM gespendet, doch wo waren diese? Nach stundenlanger Hudelei und ningeln hat Gypson nun doch nochmal nachgeschaut und den besagten Stoffbeutel bei sich gefunden. Radios waren gefunden und eines funktionierte sogar noch. Der kommende Tag war gerettet. Nach letzten Verbesserungen konnten dann nun auch etliche der Männer einteffen, um ein Asyl für die Nacht beim Commander zu suchen. Cook gypson war derweile die ganze Zeit im Gange, die Küche beim kochen einer gbm würdigen Kartoffelsuppe zu verwüsten. Bis zum Start des Trinkgelagers erfüllte er seine Aufgabe heldenhaft, knapp 10 Liter Kartoffelsuppe sollten unseren Hunger am nächsten Tag, nach der langen Wanderung stärken.

Der Vorabend gestaltete sich feucht fröhlich, alle freuten sich darüber, den Geschichten der Mitglieder aus allen Bundesländern zu lauschen. Robert hatte eine imense Haarpracht mitgebracht, die kurzerhand mit allem möglichem Werkzeug bekämpft wurde, wobei wir immer noch auf ein Dankesschreiben seiner Freundin warten. Leider war die Mähne nicht sonderlich leicht zu bändigen, wodurch die Zeit verstrich und keine Gelegenheit mehr herrschte, den Bart des Commanders zu etwas lustigen zu gestalten, im nächsten Jahr wird es aber bestimmt eine neue Gelegenheit geben. Der Abend strich weiter fort, Jens begeisterte durch seine Fertigkeiten als tapferes Schneiderlein und stellte letzte Fahnen als Accessoir für den Wagen fertig, alle freuten sich ueber den reichlichen Alkohol und gegen 3 Uhr gingen die letzten ins Bett, schliesslich sollten alle bis 7.30 Uhr frischen Mutes den Tag angehen können.

Zu unserer Verwunderung tranken wir doch schon wieder 2 Kästen leer, zusammen mit einigem Schnapps sollte der Männertag wie jedes Jahr starten, einem Brummschädel und Katzenmaul – letzterer Begriff sollte später noch gepraegt werden – sowie einem rießigen Haufen Freude auf den bevorstehenden Tag. Kurzerhand verwandelten die Dons nach erfolgreicher Schlacht mit der Dusche und dem inneren Scheinehund, den Küchentisch in ein Frühstücksparadies und nach kurzer Zeit waren alle Beteiligten gesättigt und abmarschbereit, auch alle restlichen Beteiligten trafen am Startpunkt ein und der Tag konnte starten.

Die erste schlimme Sorge löste sich direkt in Erleichterung auf, JA, die Kartoffel trug lange Hosen! Steine vielen uns vom Herzen und der Mob setzte sich in Bewegung. Der Weg bis zum Grünen Platz forderte einige Opfer, viele Bierflaschen wurden geleert und am Straßenrand liegen gelassen, am besagten Zwischenstop gab es nur eine logische Konsequent: Das 50 Liter Fass Wernesgrüner musste angestochen werden und die Kartoffel überbrücke das langwirige Geschehen mit Schnapps für die gesamte Säuferrotte. Unterdessen beteiligten sich einige BGM-Mitglieder an einer “antinationalen” Aktion mit Sprengung eines “Deutschland-Fan-Artikels” mittels La Bombas unvernünftiger Heranwachsender, welche hoffentlich ihre Lektion lernten und nun auch etwas an Verstand erlangen.

Nachdem alle den ersten Schnapps in der Früh reingewirscht, ihre Biere aufgefüllt sowie für weitere Schandtaten bereit waren, ging es auf den weiteren Weg entlang des Jegerhäuser Flügels Richtung Jägerhaus. Nach kurzen Zwischenstop am Tränktrögel war die Meute ausgeruht genug, auch die letzten der fast 300 Höhenmeter zu überwinden. Dort angekommen sollte sich herausstellen, dass der diesjährige Grill seinen Dienst nicht befriedigend erledigen sollte. Es kam zu einem Wettbewerb der den Olympischen Spielen glich, sollte das Team um Hauke eher eine Glut auf dem Wagen erzeugen, als das Team um die ehemaligen Hallenser mit Hilfe einiger anderer? Die Ratenlosen Blicke letztere lassen erahnen, das Team Hauke dieses Duell gewinnen konnte, was nicht zuletzt am schweisstreibenden Einsatzes der Kartoffel lag.

Nachdem alle durch das reichhaltige Grillgut gestärkt waren, sollte die Wanderung weiter gehen, noch keiner konnte Ahnen, welch humoristischen Lauf sie nehmen sollte. Auf dem Weg Richtung Pollerman, trafen wir auf unzählige Wanderlustige, die erstaunten Blicke nahmen kein Ende, die Schnappseinspritzung ließ unzählige Augen aufleuchten und wurde nach ausgiebigem Test der freundlichen Wandergesellen auch direkt mit neuem Schnapps aufgefüllt. Hauke liess sich nicht lumpen und ergatterte sich auch den letzten Schluck unter tosendem Applaus, bevor etwas neues eingefüllt wurde.

Der Teich wurde dieses Jahr links liegen gelassen. Da Hauke sich schlampig um das Wetter kümmerte, waren die Temperaturen zu kalt zum nackten baden wie im letzten Jahr. Mittlerweile hatte sich die Gruppe leicht aufgeteilt, einige der Leute waren abhanden gekommen, es sollte sich aufgrund der vorhandenen CB-Handfunkgeräte herausstellen, dass sie sich um Jens kümmerten, welcher jegliches Gefühl für seine Beine verlor und die Steifigkeit eines Wabbel Wackel Armigen Windhosen Kamerad ohne Wind hatte. Natürlich lässt man in der BGM keinen betrunkenen bei Temperaturen unter 15 Grad zurück, eine schnelle Lösung musste also her.  Das 50 Liter Fass hatte schon ordentlich an Gewicht verloren und es ging keine größeren Steigungen herauf, also wurde Jens behutsam auf die Front des Wagens gelegt, wo er vom noch heißen Grill als eine Art Sitzheizung profitieren konnte. Sein Gesicht ließ ähnliche Freude erahnen, wie sie die Beteiligten verspührten. Leider kam es beim Transport zu einem Folgeschweren Unfall, als Jens vom Wagen fiel, und nur 80% des Sturzes mit seinem Gesicht abfangen konnte, wodurch er sich einen Bruch des Fußes zuzog. Dieser wurde allerdings erst 2 Wochen später diagnostiziert und sollte unsere Freunde an diesem wunderschönen Tag nicht trüben.

Der weitere Heimweg war durch dieses recht amüsant wirkende Bild geprägt. Es ging über Stock und Stein und halb bewusstlose aud der Front des Wagen, erheiterte die Massne. Auf dem folgenden Weg nahm es noch einige Leute aus dem Rennen, Hauke hätte fast mit der Polizei zu tun gehabt, wäre er nicht gewaltsam von seinen Freunden weiter mitgenommen worden, als er irgendwelche Weiber zu sehr belappte, einige andere liessen sich von der Kälte nicht beirren und tankten neue Energie bei einem kurzen Schläfchen auf dem weichen Waldboden.  Nach Zwischenstops am Pollermann und Danelchristelgut, waren wir auch Froh wieder im besinnlichen Lauter anzukommen, zufrieden erreichten wir das Haus gypsons’ Eltern, und nach einer guten halben Stunde erreichte selbiger auch das ersehnte Ziel. Jens war auf dem Weg nach Hause, die ersten riefen ihrer Freundinnen an, um sich nach Hause bringen zu lassen, die Erschöpfung schien ihnen ins Gesicht geschrieben. Die verbleibenden Mitglieder warfen den Grill auf dem Wagen ein letztes male für dieses Jahr an, um sich noch einmal am Fleisch für die bevorstehende Nacht zu stärken, in der sie keinen weiteren Schlaf bekommen sollten. Nachdem es dunkel war, wurden die letzten Bierreserven zusammen gesucht und der 10 Liter Topf Kartoffelsuppe unter den Arm geklemmt, um sich auf den Weg zum Schlafquatier des Commanders zu machen. Dort angekommen, schliefen die ersten direkt ein. Vor allem Fugg überzeugte durch seine verrückten Schlafposition mit offenem Mund. Schnell war der Begriff Katzenmaul geprägt, da nun allen klar war, wie dieser trockende Mund am Morgen eines Besäufnisses zustande kommen muss: Man schläft mit offenem Mund und eine daher gelaufene Katze leckt diesen mit seiner rauhen Zunge komplett trocken. Damit wäre wieder ein Mysterium der Welt gelöst, ohne große Anstrengung und mit etwas Glück wird der BGM dafür noch die Ehrendoktorwürde verliehen.

Es war mal wieder ein denkwürdiger Männertag, ich hoffe der Matti beisst sich nochmal richtig in den Arsch und ärgert sich den Rest des Jahres, dass er nicht dabei war und nach diesem Versäumnis mit einer ganz großen Aktion glänzen muss, um in diesen Elitären Club das nächste mal dabei sein zu dürfen.

Ein paar Wochen später sollte sich auch der Grill des letzten Jahres wieder finden. Er lag bei Verwanden des Captains, welcher sich nicht von den Schuldzuweisungen befreien konnte. Vielleicht werden wir also im Jahre 2011 wieder vernünftig auf dem Wagen grillen können. Man wird gespannt bleiben.

Um dide letzte Frage noch zu klären: Ja Gidi war am start und hatte Semmeln mit. Haben sogar gereicht.

Euer Commander.

1 Comment »

by kosick

One Response to “Männertag 2010 – Der Bollerwagen lässt wieder Grüßen”

  1. Kathleen Voorhis…

    Greetings! Very useful advice in this particular article! It’s the little changes that make the greatest changes. Thanks for sharing!…

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