Es ist soweit die BGM wächst stetig, immer mehr Sympathisanten begeistern sich für Aktivitäten der Braunglasmafia. Wir brauchen einen würdigen Sitz und ein Trainingscamp für zukünftige Opair-Böse. Desshalb startet ab sofort die Aktion “Spendet euer Pfandgeld der BGM”.

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Objekt unserer Begierde ist ein abgebranntes Rittergut bei Dresden. Dieses wird eigentlich verschenbkt, da allerdings ein Architektenmaß besteht, welches miterworben wird belaufen sich die Kosten auf ca. 39.000,- € oder besser gesagt 487500 leere Bierflaschen. Das sind gerade mal 24375 Kästen. Unsere Hochrechnungen haben ergeben, das wir das Geld bis zum nächsten Männertag 2008 zusammen haben werden. Erste Verhandlungen über eine Ratenzahlung bis dahin laufen bereits.

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Es liegt nun an euch: Trinkt was das Zeug hält und bald hausen wir alle zusammen in unserem königlich anmutenden Rittergut.

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by macborsti

Oh Mann wo soll ich nur anfangen? Männertag im Erzgebirge. Ausnahmezustand pur. Für alle die nicht wissen, was der Männertag ist, folgt hier erstmal eine kurze Definition. Männertag oder Vatertag ist der Tag an dem die Männer früh halb nüchtern das Haus verlassen, den ganzen Tag mit anderen Männern saufen und abends total besoffen wieder nach Hause kommen. Doch was unterscheidet den Männertag von unserem normalen Alltag? Natürlich die traditionelle Wanderung durchs Erzgebirge mit einem Bollerwagen. Doch weil sich die Braunglasmafia nicht lumpen lässt und wir immer alles XXL haben müssen, ist unser Bollerwagen nicht unbedingt dass, was man allgemein unter einen Bollerwagen versteht. Ausgerüstet mit einem 50-l-Fass, mehreren Kisten, Grill, CB – Funk, Soundsystem und anderen feinen Gimmicks, rollt unser Bollerwagen mit einem Gewicht von ca. 250kg auf 4 Autorädern durchs Gebirge.

himmelfahrt1Von überall her kamen also die Mitglieder und Sympathisanten der BGM, um sich so gegen 8Uhr früh bei Captain Borsti auf dem Zeller Berg in Aue zu treffen. Ein Mob aus ich glaube 22 Mann setzte sich dann gut gelaunt mit dem ersten Bier in der Hand in Bewegung. Zuerst ging es vorbei am Clemens-Winkler-Gymnasium durch die Auer Innenstadt (wo die bgm sich über Verkehrsregeln hinweg setzte und Einbahnstraßen in verkehrte richtig befuhren) bis zum Fuße des Hammerberges, wo wir uns mit der Gruppe von Torsten vereinigten. Natürlich hatten wir zu dem zeitpunkt schon die ersten 1-11 Bier drinne. Allerdings hatte diese Gruppe keinen Handwagen, dafür aber einen Typ, der nen Rock anhatte und allgemein sahen alle eher nach Pilgerfahrt zum Bibelcamp als Männertag aus. Deshalb trennten wir uns auch schon beim Auerhammersportplatz wieder von ihnen. Natürlich mussten wir aber vorher noch einen Stopp bei einer ehemaligen Lehrerin machen. Bei diesem Stopp haben wir dann auch direkt mal Kartoffelsalat auf der Straße verteilt und uns auch sonst von unserer besten Seite gezeigt. Unsere Lehrerin war nicht so begeistrt davon, auch nicht als Jens meinte: “Schaut euch mal diese sauerei an, in so einer Gegend will ich ja nun wirklich nicht wohnen. AYAYAYAYAYAY” Am Begin ges Floßgrabens legten wir erst einmal eine lange Pause mit ordentlich viel frischen Fleisch und Fassanstich ein, schauten uns negative von Fotos ausm Müll an und schon ging es entlang am Floßgraben zum Rechenhaus in Bockau.

himmelfahrt2Das war auf jeden Fall der beste Streckenabschnitt. Es wurde wie immer viel rumgealbert und der Bierpegel kletterte unaufhaltsam. Auch wenn mehr Fahrradfahrer mit Frauen und Kindern unterwegs waren, löste die BGM mit ihren Bollerwagen wieder Reaktionen von absoluter Bewunderung über schlichte Verwunderung bis hin zum blanken Entsetzen aus. Selbst Korn wurde den gbmlern ausgegeben, da man diese Leistung einfach nur würdigen musste. Beste Aktion war dann, dass die BGM ein Spalier bildete, durch dass eine Gruppe mit einem unglaublichen kleinen Handwagen laufen und sich so den Hohn und Spott der BGM aussetzen musste.

Spalier ayayayayayayay

himmelfahrt3Ansonsten wurden famose Behauptungen aufgestellt wie z. B., dass die Mehrzahl von Blumenkohle Blumenköhle ist. Bemerkenswert war aber auch das dieses Jahr keiner einen Plumps in den Floßgraben gemacht hat, obwohl niemand mehr gerade laufen konnte und es einige auch hingehauen hat. Angekommen am Rechenhaus wurde der im Bollerwagen integrierte Grill mit einer bescheidenen Menge Grillanzünder angeheizt und die erste Runde Rum schnababbelt.

Im weiteren Tagesverlauf löste die BGM aber immer mehr kontroverse Reaktionen hervor. Während der Handwagen zum beliebtesten Fotoobjekt des Tages avancierte, wurden wir auch immer wieder zum Angriffsobjekt komischer Spacken. Den Anfang machte ein Radfahrer (im Tanga), der direkt Streit mit der ganzen Gruppe suchte, gefolgt von einem Wirt der keine Bierflaschen auf seinem A-a-a-a-a-a-a-auto duldete. Beide verursachten aber noch derbe Lachanfälle bei der BGM. Auch die total bekloppen Schläger am Rechenhaus konnten der bgm nichts anhaben und verdienen hier eigentlich auch keiner weiteren Erwähnung.

Anm. v. kosick: Nachdem alle gut voll gefressen und mit Bier versorgt waren, ging es weiter Richtung Bockau und Lauter. Zum Glück hatten wir noch genug Treibstoff für die Säuferrotte, da es wir sonst wohl nicht den Berg hoch geschafft hätten. Angekommen auf dem Erzengelweg musste gypson sich erst einmal etwas entleeren und wurde Dave ein ca. 200 Kilo Baumstamm, der mitgenommen werden musste, auf den Fuß gehauen. 2 MAL! Der Schrei war bis nach Aue zu hören aber Dave kannte keine Gnade und lief unaufhörlich weiter.himmelfahrt5

Angekommen am Grünen Platz stand allem die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben. Schließlich waren wir nun ca. 10 Stunden unterwegs, und das mit diesem Gefährt…

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Schließlich haben wir es bis zum gypson geschafft, der Wagen war noch vollkommen intakt und alle waren froh das sie sich jetzt nur noch dem saufen und fressen widmen müssen.

Allerdings wurde Daves Fußzehen so blau, dass er ins Krankenhaus fuhr, wo noch viel mehr lustige Geschichten entstanden. Dave war gut angetrunken, so dass Jana dolmetschen musste und Dave nach der Erklärung fürn Weg zum Klo (“Den Gang ganz hinter und dann rechts!”) gleich die erste Tür links in ein Labor nahm. Auch war er kurz davor sich nen Kittel anzuziehen und Doktor zu spielen ^^

himmelfahrt7Letztendlich saßen nur noch Borsti, Dave, Hauke, Fugg, Paul, Jan, Robert und ich im Garten, lappten wie immer sinnloses Zeug und tranken die letzten Bier. Wie genau die Dinger mit dem Bretthartfilzteich und der Bodenmams zustande kamen, muss ein andere an dieser Stelle auflösen.

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by macborsti